Fanya||Jemma

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Jemma
»Einhorn
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Dieser Beitrag wurde am Di Aug 25, 2015 12:08 pm ©Jemma verfasst.



Allgemeines


Name: Mein echter Name, den mir die Menschen einst gaben, lautet Fanya, was soviel wie Wolke bedeutet. Ein passender Name, finde ich.

Spitzname: Jemma, so nennen mich meine Freunde.

Geschlecht: Weiblich, du Dummkopf!

Alter: Ich hab keine Ahnung wie lang ich hier schon bin, sehr lange, das auf jeden Fall. Aber schau mal, ich hab keine Falten! Obwohl ich eigentlich schon älter als jede Oma sein sollte, sehe ich aus wie 15.


Aussehen


Wie ich aussehe? Nun ja, wenn ich ins Wasser blicke, sehe ich ein kleines, zierliches Mädchen mit langen, schwarzen Haaren, die als gerader Pony ins Gesicht hängen. Ich habe große, violette Augen. Meist trage ich eine Uniform, die aus einer weißen Bluse, einem schwarzen Rock und einer ebenfalls schwarzen Weste besteht. Was wohl ebenfalls ein Merkmal meines Aussehens ist, ist, dass ich beinahe immer rote Wangen habe - mehr dazu später. Zuerst aber noch kurz zu meiner anderen Gestalt. In meiner eigentlichen Gestalt, bin ich ein schwarzes Einhorn mit violett leuchtenden Augen und Mähne und einem violetten Horn. Ich habe kräftige, lange Beine, die mich ohne Rast durch die ganze Welt tragen.


Charakter


Nun ja, ich bin ein äußerst schüchternes, stilles Mädchen, wobei ich, wenn es darauf ankommt, auch laut und mutig sein kann. Auch wenn das meist nichts bringt - ausgelacht werde ich in solchen Momenten ziemlich oft. Aber dann lernen sie die starke Seite in mir kennen - die Seite des Windes. Meist fege ich sie bis ans andere Ende der Welt, wenn ich mies gelaunt bin. Nun zu den roten Wangen: Wenn es zu kalt oder zu warm wird, werde ich rot - und auch, wenn ich gerade einen dieser Momente habe, wo es darauf ankommt. Oder auch, wenn etwas peinlich ist, oh und glaubt mir, das passiert in meinem Leben ziemlich oft.






Vergangenes

Oh ja, ich bin schon sehr, sehr lange auf dieser schönen Welt. Ich habe jeden Winkel von ihr besucht, habe ihre Schönheit kennengelernt, habe die Menschen im heißen Sommer erfrischt, habe ihre Wäsche getrocknet und ihre Hüte von den Köpfen geweht. Ich habe gesehen, wie die Menschen voranschritten, intelligenter wurden und sich zum König dieser Welt erhoben. Ich habe die Blumen mit sanften Brisen gestreichelt und heftige Stürme über das Meer geschickt. Ja, das war alles ich, ich, Fanya, Urelement Wind.
Ich kann euch vieles über mein Leben erzählen, aber am besten halte ich euch nicht allzu lange auf, euer Leben ist schließlich nicht unendlich, nicht wahr?
Als die Menschen gerade erst auf dem Planeten bekannt wurden, zeigte ich mich ihnen noch sehr oft. Sie waren damals sehr hilflos und konnten mich noch nicht jagen. Sie gaben mir den Namen Fanya (Wolke). Ich wanderte - wie jetzt auch noch - durch die ganze Welt und beobachtete ihren Fortschritt.
Eines Tages kam ich auf einen Kontinent, den sie Amerika nennen. Ich traf einige hilflose Menschen und beschloss, ihnen zu helfen. Sie lebten nämlich in einer ziemlich windstillen Gegend, die deshalb sehr vegetationsarm war. Denn ich erfrische die Menschen nicht nur und schicke Stürme, nein, ich verteile auch die Samen der Blumen. So kam es, dass ich ihnen half, Samen in ihrem Gebiet zu pflanzen und sie gaben sich den Namen 'Telco en súle' (Stamm des Windes), worauf ich wirklich mächtig stolz bin.
Und tja, irgendwann war es soweit und die Menschen wollten mich fangen und zähmen. Den Wind zähmen! Wie kindisch. Ich fing an mich hinter einer Menschengestalt oder Luftspiegelungen zu verbergen, um dem ein Ende zu setzen. Irgendwann begannen sie, mich zu vergessen und ich wiederum fing an, mich einsam zu fühlen. Aber die anderen Urelemente fühlen sicherlich auch so wie ich, nicht wahr?


©by Fanya
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